WWC 2010 Twitter

24.05.10

Autor: admin_ladiesfootball | Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Der Veranstalter der WWC 2010 hat einen Twitter-Account eingericht.

Über diesen Account werden während der WM Spielstände und andere aktuelle Informationen in die weite digitale Welt versendet.

http://twitter.com/statuses/user_timeline/127867053.rss

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Fakten über das Team: 3,7 Tonnen Luftfracht

21.05.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Fakten über das Team | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Für die Weltmeisterschaft muss Christiane Langkamm einen Flug für 3,7 Tonnen unserer wertvollsten Fracht besorgen. 

Unsere Spielerinnen!

Genau genommen 3689,1 kg Lebendgewicht bringt die Deutsche Frauen-Nationalmannschaft zusammen auf die Wage. Das macht ein Durchschnittsgewicht von 81 kg pro Spielerin.

Für den Flug gibt es natürlich noch mehr, auch wenn viel von dem Equipment mit dem Kleintransporter gefahren wird. Neben dem Gepäck und den Ausrüstungen der Spielerinnen haben wir auch noch die Coaches und Betreuer. Hier wurde allerdings auf die genaue Erfassung der Gewichte verzichtet. Auf wessen Wunsch das erfolgte, wird noch ermittelt.

Wir hoffen, auf dem Rückweg das Gewicht nicht zu überschreiten. Die erhofften Medaillen sollten nicht das Problem sein, aber Schweden ist bekannt für Godis, Kanelbullar, Semlor, Prinsesstårta und Chokladbollar. Nicht zu vergessen die Haferkekse aus dem bekannten Möbelhaus…

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Aus dem hohen Norden…

19.05.10

Autor: Jörg Schlüter / Huddle | Kategorie: Allgemein, Blog, Freya Kleine, Inside the Team | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Der Footballstandort Kiel gehört zu den boomenden „Märkten“ in Deutschland. Natürlich beherbergt der Dachverein A.S.C. Kiel mit den Kiel Baltic Witches (DBL2) auch ein Damenfootballteam. Die Witches konnten mit Freya Kleine, Svenja Konowalczyk und Yvonne Striegnitz gleich zwei Spielerinnen und eine Nachrückerin im Kader der neuen Damen Nationalmannschaft platzieren und gehören in der DBL2 Nord auch zum heißen Favoritenkreis in der diesjährigen Saison. Freya Kleine nahm sich die Zeit und beantwortete während der WM-Vorbereitungswochen unsere Fragen.   

Football-aktuell.de: Hallo Freya, kannst Dich uns bitte vorstellen?

Freya Kleine: Mein Name ist Freya und ich bin 23 Jahre alt. Ich spiele seit fünf Jahren Football und bin auch seit dieser Zeit bei den Kiel Baltic Witches aktiv. Damals hing ein Werbezettel des Teams in meiner Schule und ich bin einfach mal zum Training gegangen und dabei geblieben. Am Anfang war ich Tight End und Receiver, dann bin ich auf Anfrage meines späteren DB-Coaches in die Defense gewechselt und wurde Safety.

Football-aktuell.de: Gibt es noch etwas anderes außer Football in Deinem Leben?

Freya Kleine: Natürlich sind mir meine Familie und Freunde sehr wichtig. Doch Football nimmt schon einen großen Teil meines Lebens ein. Außerdem bin ich noch gern kreativ tätig, liebe Filme und gehe gern tanzen.

Football-aktuell.de: Übst Du noch andere Sportarten aus? Wie bist du eigentlich zum Football
gekommen?

Freya Kleine: Bevor ich zum Football gekommen bin, bin ich Western geritten, wie auch fast meine ganze Familie. Irgendwann habe ich jedoch an den Turnieren keinen Spaß mehr gehabt, obwohl ich durchaus erfolgreich war (mehrfach Landesmeister SH und Deutscher Vizemeister sowie einmal Deutscher Meister). Als ich dann den Flyer meiner jetzigen Mannschaft in der Schule gesehen habe, war ich sofort begeistert, obwohl ich da noch nicht wirklich Ahnung von American Football hatte.

Football-aktuell.de: Du spielst in der Nationalmannschaft auf der Position des Safety. Wie hast Du die Vorbereitungscamps in Köln und Silberborn erlebt? War das Niveau viel härter als im Verein?

Freya Kleine: Die Situation war an sich einfach eine ganz andere. Man hatte einen ständigen Leistungsdruck, da man ja unbedingt in den Kader kommen wollte. In den Teams der DBL und DBL2 ist häufig eher ein Mangel an Spielerinnen, so dass man seine Position meistens sicher hat und häufig sogar beide Wege gespielt werden. In den Camps musste man sich seinen Platz innerhalb weniger Tage erkämpfen und hatte nicht wie im Verein die ganze Off-Season Zeit, den Coach von sich zu überzeugen. Es waren ja auch viele echt gute Mädels mit dabei, also eine echte Konkurrenz-Situation. Trotzdem war es cool, die Mädels mal besser kennen zu lernen, die man sonst auf dem Feld nur als Gegner sieht.
 
Football-aktuell.de: Wie versuchst Du Dich auf die WM bis zum Camp in Straussberg/Berlin weiter vorzubereiten?

Freya Kleine: Ich versuche mich zusätzlich zu dem Training im Verein so gut wie möglich an den Trainingsplan unseres Physios Steffen zu halten. Außerdem mache ich dazu noch einige Sprintübungen.

Football-aktuell.de: Wie wollt ihr das Geld für die Reise „zusammenschnorren“?

Freya Kleine: Zuerst einmal unterstützen uns unser Verein und der AFVSH: Ein Antrag an die Stadt Kiel und den LSV ist ebenfalls gestellt. Des Weiteren wollen wir noch ein paar regionale Firmen anschreiben und um finanzielle Mittel bitten. Außerdem sind wir beim ersten Gameday unserer GFL-Mannschaft, den Kiel Baltic Hurricanes mit der Spardose herumgelaufen und haben uns über einige Spenden der Kieler Fans freuen können – Vielen Dank an alle Unterstützer!

Football-aktuell.de: Mit welchen Erwartungen fährst Du nach Stockholm? Was ist sportlich
möglich?, Wirst Du als Starterin antreten können? Was würde passieren, wenn D-Land nicht Dritter werden würde?

Freya Kleine: Ob ich als Starterin antreten darf, werden die Coaches wohl im Vorbereitungscamp in Berlin entscheiden, je nach erbrachter Leistung und passendem Zusammenspiel. Auf jeden Fall hoffe ich, dass wir alle unseren Teil bei der WM beitragen können. Ich denke, alle Teams sind sehr ernst zu nehmende Gegner, denn auch sie haben sich auf die WM vorbereitet und werden nur ihre besten Spielerinnen im Kader haben. Da ich keine Spiele von ihnen kenne und auch unser Kader noch kein Länderspiel bestritten hat, kann ich schlecht einschätzen, wie eine Begegnung ausfallen wird. Solange wir alle unser Bestes geben, bin ich jedoch zuversichtlich.

Football-aktuell.de: Was würde in Kiel passieren, wenn ihr als Weltmeisterinnen zurück
kommen würdet?

Freya Kleine: Das wäre natürlich der Oberhammer. Was dann in Kiel passiert, kann ich nicht voraussagen. Unser Team, Familien und Freunde würde sich wahrscheinlich wahnsinnig mit uns freuen. Ansonsten hoffe ich, dass American Football für Frauen allgemein bekannter wird und alle Teams Zulauf bekommen oder sogar neue Teams entstehen, so dass die Liga größer wird und mehr Spiele ausgetragen werden können.

Football-aktuell.de: Vielen Dank für Deine Zeit und Deine Antworten.

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Schwarz, Rot, Gold

19.05.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Fakten über das Team | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Deutschland spielt in Nationalfarben

Future Sports wird Ausstatter der Frauen-Nationalmannschaft.

Im Rahmen des German Japan Bowls stellte die Frauen-Nationalmannschaft die Trikots für die Weltmeisterschaft 2010 in Stockholm vor. Sowohl die Damen als auch die Herren werden 2010 von Future Sport ausgerüstet und tragen die gleichen Trikots für Deutschland.

Die neuen Trikots sind schwarz und mit roten Bündchen am Hals und an der Seite rot abgesetzt. Die aufgenähte Nummern sind Gelb und ebenfalls mit rot abgesetzt. Als Hingucker sitzt auf der Brust stolz das Bundeswappen mit dem Adler. Auf dem Rücken prangt in weißer Schrift Deutschland. Zusammen mit der roten Hose und dem bekannten schwarzen Helm mit dem Bundeswappen gibt das einen starken, respektvollen Auftritt.

„Wir freuen uns mit Future Sport auch in der Frauen-Nationalmannschaft zusammen arbeiten zu dürfen. Future Sport hat sich als zuverlässiger Partner erwiesen.“ freut sich der Pressesprecher Andreas Gebek. „Das Outfit der Herren kam beim German Japan Bowl gut an. Damit werden auch unsere Frauen einen guten Auftritt in Schweden hinlegen. Wir wissen, dass das Aussehen des Trikots kein Spiel entscheiden kann. Wichtig ist, dass die Qualität und Passform stimmt. Es muss eng anliegen. Und das ist mit den neuen Trikots von Future Sport gegeben. Und wenn es zusätzlich so gut aussieht, umso besser. Wer  sich gut fühlt, spielt auch besser. Die National-Spielerinnen Michelle Schaffner, Sonja Meurer, Diana Wallin und Silke Huskobla, die die Trikots präsentieren durften, waren jedenfalls auf Anhieb begeistert.“

Zeitgleich mit den Trikots hat die Frauen-Nationalmannschaft auch die Nummern der Spielerinnen in Stockholm vorgestellt. Ein Zeichen dafür, dass die Weltmeisterschaft immer näher rückt. Ab sofort können die Fans also Ihre Anfeuerungsschilder für das Zinkensdamm Stadion malen. Eine Nummer sollten Sie sich bereits jetzt merken: Suse Erdmann wird mit der Nummer 21 spielen. Damit wir im Juni möglichst oft hören:
„Touchdown Germany Number 21“

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Center TV bericht über D-Liner

19.05.10

Autor: AGebek | Kategorie: Links, Pressearbeit | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Center TV ist ein regionaler Fernsehsender aus Düsseldorf. Zu Eröffnung der Rennbahn in Neuss werden verschiedene Sportarten vorgestellt. Ab 1 Minute 30 auch Defense Tackle Diana Wallin und die Neuss Frogs.

http://www.centertv.de/mediathek/erholung_und_sport_im_rennbahnpark_neuss/

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SAT1 in Mainz…

18.05.10

Autor: admin_ladiesfootball | Kategorie: Allgemein, Pressearbeit | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

SAT.1 mit 17:30 bei den Mainz Golden Eagles Ladies

Das Archivder Sendung  gibt es unter www.1730live.de.

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Zinkensdamm IP

16.05.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Im Stadion Zinkensdamms IP findet die WM statt.

Zinkensdamms IP
Ringvägen 16
117 26 Stockholm

59°18′56″N 18°03′00″O

Das 1937 eröffnete Stadion ist Heimat für den Fussballverein Reymersholms IK. Aber nur im Sommer, denn im Winter wird hier vom Hammarby IF Bandy gespielt. Diese in Deutschland unbekannte Variante des Eishockeys ähnelt sehr stark dem Fussball. Gespielt wird auf einer Eisfläche in Größe eines Fussball-Feldes mit 10 Feldspielern plus Torwart.

In dem Stadion Zinkensdamm IP (IP steht für IdrottsPlats und heisst Sportplatz) fand auch schon mehrfach, zuletzt 2008,  die Bandy Weltmeisterschaft statt.

Aber auch American Football ist hier heimisch. Die Stockholm Mean Machines, ein europäisches Topteam, veranstaltet hier seine Heimspiele.

http://www.meanmachines.se/ Übersetzung mit Google

Die Jugend Europa-Meisterschaft 2006 spielte auch in diesem Stadion.

Möglich wird die vielfältige Nutzung durch einen Kunstrasen. Der Rasen ist sehr kurz undmit Granulat aufgefüllt. Zinkensdamm IP verfügt über 5900 Zuschauerplätze, feste Football-Markierungen und eine überdachte Tribüne. Das Stadion liegt keine zwei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und hat eine eigene U-Bahn-Station.

Lage bei Google Maps

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Christiane Müller mit dabei!

15.05.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Fakten über das Team, Inside the Team | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Gute Nachrichten für die 33 jährige Dresdnerin.

Manchmal kann ein Telefonanruf alle Pläne über den Haufen werden. Das erlebt jetzt auch Christiane Müller. Als ihr Telefon vor kurzem klingelte, ahnte sie davon noch nichts. Am anderen Ende der Leitung war die AFVD Leistungssportdirektorin der Frauen Christiane Langkamm aus Berlin mit guten Neuigkeiten.

Christiane Müller wurde für die American Football Weltmeisterschaft der Frauen 2010 in Stockholm nachnominiert. Ab sofort heißt die Devise für den Sommer 2010: Stockholm statt Badesee, Weltmeisterschaft statt Freizeit. Ganz unerwartet traf es Christiane Müller aber nicht. Als Wide Receiver stand sie seit dem Camp der Nationalmannschaft im April auf der Nachrückerliste für den 45er Kader. Sie profitiert jetzt von der Absage von Sharon Klitsch, die bei der WM nicht mit dabei sein kann.

„Na klar habe ich mich riesig gefreut, als mich Christiane angerufen hat. Zumal ich mir als Mama mit zurückliegender Babypause in der letzten Saison keine großen Chancen ausgerechnet hatte (und ganz jung bin ich ja auch nicht mehr ;)) Aber nun darf ich mit nach Schweden! „ freut sich die Apothekerin aus Dresden. Den Ferienplatz für ihren Sohn hat sie bei den Großeltern bereits gebucht und die Dienstpläne auf Arbeit werden noch angepasst.

„Zum Glück kam die Nachnominierung nicht zu kurzfristig. Ich weiß nicht, wie ich das in nur 2-3 Tagen organisiert hätte. Aber so kann ich mich langsam auf Schweden einstimmen und ein wenig stolz sein. Weltmeisterschaft..wenn auch nur im 2. Anlauf, aber ich bin dabei!“

Bei der Nationalmannschaft wird Christiane Müller auf vier Team-Kolleginnen von den Dresden Diamonds treffen, die den Sprung in den Kader der Frauen-Nationalmannschaft ebenfalls geschafft haben. Ab 25. Juni wird sich das Team in Strausberg bei Berlin treffen, um sich auf die WM vorzubereiten.

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Noch knapp zwei Monate…

15.05.10

Autor: Suse Erdmann | Kategorie: Allgemein, Blog, Inside the Team | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Noch knapp zwei Monate, dann ist es endlich soweit für unsere Mädels und es geht auf nach Schweden.

Vierzehn Jahre habe ich auf die Möglichkeit gewartet und nun hat  es endlich Hand und Fuß…

Nachdem ich schon mit dem Gedanken gespielt hatte, meine Footballschuhe an den Nagel zu hängen, bin ich froh es doch nicht getan zu haben. Denn was ist schöner als sein Land, bei einer Weltmeisterschaft, in dem Sport den man Liebt zu vertreten.

Nach all den Jahren in denen wir uns gegenseitig „bekämpft“ haben, haben wir nun das erste Mal die Chance gemeinsam zu Spielen und  die beste Frauenfootballnation der Welt zu werden.

Es wird viel spekuliert welchen Platz wir ereichen und ob wir es überhaupt unter die besten drei der Welt schaffen können. Sei es wegen der Unerfahrenheit einiger Coaches im Frauenfootball oder die kurze Zeit die uns für die Vorbereitung bleibt.

 Klar es ist schwierig in einem Jahr eine Mannschaft zu Gründen, mit 45 Spielerinnen die auch noch die Besten auf ihrer Positionen sein müssen, aber ich bin zuversichtlich und froh ein Teil dieses Teams sein zu dürfen und gespannt ob wir  am Ende nicht auch für eine Überraschung sorgen können. Auch wenn vielleicht nicht alles auf Anhieb klappen kann, wenn wir alle mit dem Herzen spielen und uns geistig und körperlich fit halten, denke ich werden wir Stockholm rocken und auf alle Fälle als Sieger vom Platz gehen können, ob mit Medaille oder ohne.

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Fakten über das Team: Frau Doktor

12.05.10

Autor: AGebek | Kategorie: Fakten über das Team | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Hollywood Filme arbeiten ja gerne mit Klischees. Und wenn ein Jugendlicher als etwas gewalttätiger und nicht ganz so clever dargestellt werden soll, dann wird oft die Rolle als Football-Spieler herangezogen. Und unter den Football-Spielern ist die Position der Defense Line Spieler in dieser Hinsicht am negativsten besetzt. Vorurteile und Klischees, denen sich jeder Mensch gerne bedient. Aber wie so oft ist die Realität dann eine andere.

In der Deutschen Nationalmansnchaft spielt auf der Defense Line Sandra Lemmer aus München. Die 32-jährige ist das Gegenbeispiel. Sie verfügt über einen Doktor-Titel in Deutscher Philologie. Für alle die alleine für die Bezeichnung nachschauen müssen: Germanistik.

Ein großes Anliegen für Sandra ist es, mit genau diesen Voruteilen aufzuräumen. Sie will zeigen, dass Football eine Kobination ist aus blanker Kraft und Köpfchen, aus Hau-Drauf und Strategie, aus Power und Technik, aus Stärke und Koordination. Und das die Vorbereitung auf ein Spiel nicht nur aus aufpeitschender Musik, sondern in ihrem Fall auch aus Mediativer Musik a la Enya bestehen kann. Und dem einen oder anderen Stossgebet, das ja auch hilfreich sein kann.

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