Coach Trabis Tips & Tricks – Offen sein für Neues

04.04.10

Autor: Robert Melzer | Kategorie: Trabis Tips & Tricks | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Offen sein für Neues – dieser Blog ist für den AVFD Neuland. Also können wir hier auch Neues probieren. Coach Trabi (Robert Melzer) ist mir während des Camps aufgefallen für seine unerschöpfliche Arbeitswut, sein großes Wissen und seine Bereitschaf, dieses Wissen zu teilen und weiter zu vermitteln. Was lag da näher als hier im Blog eine Ecke für genau diesen Zweck zu schaffen. Ich konnte Coach Trabi dazu gewinnen, regelmäßig Beiträge über Techniken im American Football einzustellen. Geplant ist ein eine Reihe über die Kleinigkeiten im Football. Kurze Beiträge, die jeweils nur einen kleinen Aspekt von Football zeigen. Sie sind allgemein gehalten und entsprechen nicht immer den in der Nationalmannschaft gecoachten Techniken. Diese Reihe soll für alle an Football interessierten Spieler und Fans hilfreich sein. Für Nationalspielerinnen gilt weiterhin: Bei Fragen ist Eurer Coordinator bzw Positioncoach zuständig.

Zum Einstand gibt es einen persönlichen Eindruck von Robert aus dem Trainigslager, bevor wir beim nächsten Mal in medias res gehen.

Eurer

Andreas Gebek


Herzlich Willkommen bei
Coach Trabi’s Tips & Tricks.

Die Idee von Pressesprecher Andreas Gebek ist es,  hier einen Bereich  zu eröffnen in dem ich über altes und neues im American Football referieren darf.

Vor dem ersten Camp in Köln hatte ich eher wenig mit dem Frauen Football zu tun,  um so mehr freute ich mich über die Nominierung zum Trainer der Frauen Nationalmannschaft. Ich begann meine Arbeit dementsprechend absolut unvoreingenommen und voller Neugier.

Mir fiel bereits beim ersten Aufeinandertreffen auf, dass es eine Menge Potential gibt und viel Wissensdurst bei den Frauen herrscht. Diesen wollen wir hier  natürlich gern stillen.

Womit wollen wir beginnen?

Ich würde mal sagen, dass wir mit der wichtigsten Grundlage beginnen: Offen sein für Neues.

Football hat sich, wie wir alle wissen, über viele Jahre stetig weiter entwickelt. Das führte zu immer  neuen Techniken und Spielsystemen. Nur wer offen bleibt für Neues, zuhört und sich an Neuerungen anpasst kann auf Dauer erfolgreich sein.

Ich werde hier versuchen euch das eine oder andere zu erklären, damit wir in unserem Lieblingssport noch besser werden.

Bevor wir mit den Techniken voll durchstarten, möchte ich noch ein Wort an alle diejenigen, die es leider nicht in den 45er Kader der Nationalmannschaft geschafft haben, richten.

Ihr es bis in das Camp nach Silberborn geschafft, Das kann euch keiner mehr nehmen. Ihr gehört zu den 75 besten Footballspielerinnen Deutschlands. Wenn man genauer hinschaut, werdet ihr feststellen, dass ihr auf eurer Position zu den z.B. besten 10 Wide Receiver, den  besten 12 Defense Backs etc. gehört. Die Entscheidung, wer mit nach Schweden fahren darf,  ist somit nur noch an den Kleinigkeiten abzulesen welche wir Coaches in den Spielerinnen sehen. Ihr könnt mir glauben,  das war keine leichte Entscheidung für uns.

Bitte bleibt alle weiterhin so ehrgeizig und footballbegeistert, damit uns die Entscheidung für die nächste WM oder EM noch schwerer fällt.

Hochachtungsvoll

Euer Coach Trabi (Robert Melzer)

„Be Prepared” „Be on Time“ „Be Perfect“ but „ Be Flexible“

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Das Trainingscamp aus meiner Sicht

02.04.10

Autor: Yvonne Mechsner | Kategorie: Allgemein, Inside the Team, Yvonne Mechsner | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Ziemlich erkältet trafen ich und meine Teamkolleginnen Steffi und Miri in Silberborn ein. Nach einem kurzem Umweg über Holzminden und dem dortigen Supermarkt ergatterten wir einen Parkplatz direkt vor der Tür. Nach und nach trafen weitere Spielerinnen aus den unterschiedlichen Teams ein. Einige kannte ich sehr gut (Spielerinnen der 1. BuLi), einige kannte ich gar nicht (Spielerinnen der 2. BuLi). Die Bekannten begrüßten sich mit Umarmungen und das Gequatsche ging gleich los. Wenn Frauen zusammenfinden… :-).

Nachdem auch die Leistungssportdirektorin eingetroffen ist, ging es pünktlich um 10 Uhr zum Check-In. In der Reihenfolge des Anmeldens wurden die Zimmer belegt. Ich teilte mir ein Zimmer mit Steffi (BKL) und Sandra und Anja (beide Dresden). Steffi muss sich ziemlich sicher gefühlt haben, mit so vielen Linern in einem Zimmer ;-).

Kurze Zeit später stand schon die erste Theorieeinheit auf dem Programm, getrennt nach Offense und Defense. Ich durfte an der Defense Theorie teilnehmen.
Nach der Theorie ging es dann mit Upper Pads schon raus. So schön das Wetter am Vormittag war, so schlecht wurde es zum Nachmittag. Regen, Blitz und Donner verkürzten das erste Training, so dass es im Anschluss gleich wieder ans theoretische ging. Auch nach dem Abendessen war mit der Theorie noch nicht Schluss. Langsam machte sich die Müdigkeit breit und die Aufnahmefähigkeit schwand mit jeder Minute. Schließlich, ich glaub es war so halb 10, durften wir ins Bett. Dem folgte ich sofort :-).

Nächsten Morgen: Theorie, Walktrough, Full Pads Training. Es regnete noch immer, so dass der „Rasen“ nicht mehr als solcher zu erkennen war. Matsch, Matsch und nochmals Matsch. Wenn man nicht feststeckte, rutschte man aus. Naja, die Bedingungen waren ja für alle gleich. So langsam stellte sich bei mir ein Gefühl ein, dass ich vorher nicht kannte. Ich hatte Konkurrenz auf meiner Positon und zwar richtig gute. Ich musste alles geben und zeigen, was ich konnte. Jedes Wort der Trainer wurde analysiert und im Kopf hinterfragt: „Was meint er jetzt damit?“ „War das gut oder schlecht?“. Mit diesem Gefühl ging ich jeden Abend schlafen. So ist das also, wenn die eigene Leistung außerhalb des eigenen Teams von neutralen Coaches bewertet wird. Oh man… damit musste ich erstmal klarkommen. Trotzdem kam der Spaß bei den Scrimmages nicht zu kurz.

Samstagabend gab es denn noch überraschend Einzelgespräche mit den Postioncoaches. Mir war extrem mulmig zumute. Was erwartet mich? Was wird er mir sagen? Bin ich gut, muss ich das nächsten Tag nochmal beweisen. Bin ich schlecht, muss ich mich auch beweisen und bin evtl. gehemmt durch die Kritik. Das ist hart. Am Sonntag, dem letzten Tag gab es dann das Abschluss-Scrimmage. Auch dort wurde man nochmals daran erinnert, dass dies hier die letzte Chance ist sich zu beweisen.
Mit jedem Fehler, den ich begangen habe, wurde das Gefühl schlechter. „Ist das jetzt das Ende?“ Anderseits kommt dann aber der Spaß hervor, der Football für mich ja ist. Daher spielte ich frei von der Leber, nach Instinkt. Nach 36 Plays wurde dann das Ende des Camps verkündet. Jetzt ist alles geschehen, jetzt lässt sich nichts mehr ändern. Die Coaches haben entschieden oder werden noch im anschließenden Coaches Meeting entscheiden.

Fazit: Es war eine neue Erfahrung mit so vielen guten Spielerinnnen zusammen zu trainieren. Es war eine neue Erfahrung sich Konkurrenz gegenüber zu sehen. Und es war aber auch eine neue Erfahrung, wie Football Deutschland zusammenbringt und wie freundschaftlich die Spielerinnen untereinander waren. Ein riesengroßes Lob geht auch an die Orga und das Staff Team. Christiane hatte immer ein offenen Ohr und man konnte sich mit jedem Anliegen an sie wenden. Man musste sich um nichts kümmern, es wurde für alles gesorgt. Ich fühlte mich rundum sehr gut betreut. Vielen Dank.

PS: Ich bin dabei und freue mich schon wahnsinnig mit all den guten Spielerinnen zusammen auf dem Feld zu stehen. 🙂

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Legionärin mit dabei

02.04.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Schweden, Scouting | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Was beim Fussball gang und gebe ist, gibt es auch bei den Frauen-Nationalmannschaften: Legionäre, die in einem fremden Land am Ligabetrieb teilnehmen. Nach der finnischen Spielerin, die zur Zeit in Washington spielt, hat nun Schweden nachgezogen und Milla Belkacem von den Berlin Kobras in den Kader berufen.

Football-aktuell.de berichtet mit einer Meldung.

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Jetzt steht es fest – Diese 45 sind dabei!

02.04.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Blog, Inside the Team | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Auf der AFVD Seite wurden heute die 45 Spielerinnen für die Weltmeisterschaft 2010 bekannt gegeben.

Aufmerksame Besucher von Facebook konnten schon die eine oder andere Nominierung am Mittwoch Abend live verfolgen. Freudenschreie konnte man virtuell aus der ganzen Republik hören.

Mehr Infos gibt es hier.

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Noch mehr Presse

01.04.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Pressearbeit | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Westfalenblatt – Feinschliff in Silberborn

Neue Westfälische – Im Sport-BH zur WM

Süddeutsche – Neun Ladies eingeladen

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Tag der Entscheidung

31.03.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Blog, Inside the Team, Staff | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Was für ein trauriger Morgen. Es regnet. Nicht ein bisschen, sondern ständig. Dazu hat man uns allen über Nacht eine Stunde geklaut. Einge haben abends zusätzlich die eine oder andere Stunde verschenkt, weil sie noch nicht einschlafen konnten.

Heute ist der große Tag der Entscheidung. Wer heute alles gibt und das neu Gelernte umsetzt, kann die Entscheidung der Coaches noch beeinflußen. Das Einzige, das jetzt schon feststeht, ist: Heute abend wird eine Entscheidung getroffen.

Der Vormittag steht ganz im Zeichen von Coach Trabi. Zuerst sind wieder einmal Special Teams gefragt. Mittlerweile hat der Regen aufgehört. Jetzt stehen verschiedene Positionsgruppen mit ihren Walkthru oder leichten Technik-Übungen auf dem Programm. Für den Rest bedeutet das eine Verschnaufpause.

Nach dem Essen steht das abschliessende Scrimmage an. Die letzten 36 Spielzüge im Camp. Die Coaches planen ganz genau, welche Spielzüge sie von welchem Spieler nochmal sehen wollen. Alle Quarterbacks bekommen eine Chance. Bei den Running Backs wird Suse Erdmann geschont. Sie steht als eine der wenigen bereits fest im Kader für Stockholm. Die Restlichen bekommen ihre Bewährungsprobe.Im Scrimmage erweist sich die Deutsche Defense als sehr stark und kann Vorteile für sich verbuchen.  Das beruhigt, wenn man sich in Schweden später auf die Defense verlassen kann.

Nach dem Scrimmage folgt die große Verabschiedung. Es gibt ein Teamfoto, sowie Gruppenfotos. Die Portraits hatten wir ja schon gestern gemacht.  Zum Glück, denn einige Spielerinnen kann man vor lauter Matsch kaum noch erkennen.

Nun folgt das große Aufräumen. Das ganze Equipment muss wieder im LKW verstaut werden. Die dreckigen Jerseys werden eingesammelt. Viele Kisten werden geschleppt.

Die Coaches treffen sich mit der Leistungssportdirektorin Christiane Langkamm im Meetingraum. Die schwere Entscheidung steht an. Jeder Postion-Coach gibt seine Reihenfolge der Spielerinnen bekannt. Besonders bei den Wackel-Kandidaten werden Vor- und Nachteile ausführlich erläutert und zusammen mit dem zuständigen Coordinator und den anderen Coaches diskutiert. Auch Coach Trabi, zuständig für die Special Teams, kommt immer wieder zu Wort, denn manchmal sind die Special Teams das Zünglein an der Waage.

Für mich, der die meiste Zeit des Trainings nur durch den Sucher des Fotoapparates oder Videokamera gesehen hat und sich nicht jede Position genau angeschaut hat, sind einige Entscheidungen überraschend. Das Traurige an Auswahlmannschaften ist manchmal die Auswahl. Einige Gesichter kennt man schon seit Jahren, andere hat man gerade kennengelernt. Ich habe in den letzten Tagen viele nette und sympathische Spielerinnen kennengelernt. So wie man generell sagen muss, dass die Stimmung im Camp sehr gut war.

In Strausberg werden aber viele davon nicht dabei sein können. Es muss auf 45 Spielerinnen reduziert werden. Die Erklärungen der Coaches sind überzeugend und wir sind sicher, die Spielerinnen ausgewählt zu haben, die in Stockholm den größtmöglichen Erfolg versprechen.

Nach dem Meeting werden die Sachen gepackt. Zusammen mit dem Equipment-Fahrzeug sind wir die letzten vor Ort. Es endet wie es begann. Mit Sonnenschein und einer leeren Jugendherberge, die in den letzten Tagen einige der weltbesten Football-Spielerinnen zu Gast hatte.

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Presse im Camp

30.03.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Links, Pressearbeit | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Nationalmannschaften machen wohl nicht so häufig Station im Hochsolling. Schade eigentlich, denn die Gegend rund um Silberborn ist gut geeignet. Sie liegt mitten in Deutschland und bietet allen vertretbare Anfahrtswege. Und die Ferienregion mit ihrer reichhaltigen Natur ist abgeschieden genug, dass man sich auf das konzentrieren , sondern bietet sich was zählt. Der Sport.

Die seltene Präsenz von Nationalmannschaften brauchte uns eine umso größere Aufmerksamkeit. Wir hatten dreimal die Presse im Camp. Der Tägliche Anzeiger Holzminden, Westfalenblatt und Neue Westfälische (in der Reihenfolge des Eintreffens) gaben uns die Ehre. Ein Ergebnis konnten wir schon am nächsten Tag in der Hand halten. Beim Täglichen Anzeiger hatten wir es auf die Titelseite geschafft und zusätzlich eine halbe Seite im lokalen Sport bekommen. Unser Herbergsvater besorgte uns gleich drei Exemplare. Vielen Dank.

Vielleicht waren die Artikel die Ursache dafür, dass wir beim Nachmittagstraining so viele Zaungäste hatten, die sehr interessiert waren und begeistert zugeschaut haben. Einge haben sogar in den Bäumen rund um das Spielfeld gesessen.

Titelseite Täglicher Anzeiger Holzminden

Vorschau in der NeuenWestfälischen

Zeitungen im Camp

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Bilder vom Camp

30.03.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Fotos, Inside the Team, Pressearbeit | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Die komplette Galerie ist jetzt online. Die Bilder sind unbeschnitten und unbehandelt.

Komplett-Galerie

Bei Sidelineview gibts es ein Best-off mit Nachbehandlung

www.sidelineview.de

Die Einzelportraits gibts in Kürze hier.

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Ortsbürgermeister zu Besuch

29.03.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Pressearbeit | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Widmiung

Widmung des Ortsbürgermeisters Wolfgang Peters

Er ließ es sich nicht nehmen. Am Samstag kam Ortsbürgermeister Wolfgang Peter persönlich in das Trainingscamp der Nationalmannschaft. Begrüßt wurde er durch Leistungssportdirektorin Christiane Langkamm, die auch das Geschenk des Ortes Silberborn entgegennahm. Eine Chronik über den Ort mit dem Thema „Vom Hüttenplatz zum Fremdenverkehrsort“. Wolfgang Peter ließ es sich auch nicht nehmen, das Buch mit einer persönlichen Widmung an die Nationalmannschaft zu signieren. Um den Trainingsbetrieb nicht aufzuhalten, verschwand er leider noch bevor ein Fotoapparat zur Stelle war.

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Aufräumen ist angesagt

29.03.10

Autor: Christiane Langkamm | Kategorie: Allgemein, Blog, Staff | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Nach dem Coaches-Meeting machten sich als beinahe letzte die Berliner Autos auf den Weg: Coach Trabi, Physio Steffen, Team-Managerin Mariam und ich fuhren bis unters Dach vollgequetscht mit dem Auto in die Hauptstadt zurück, während die Equipment-Crew den von „Anzak Autovermietung Berlin“ gesponsorten Lieferwagen gen Osten steuerte. Am heutigen Vormittag trafen wir uns dann gleich wieder, um den Kleinlaster zu entladen. Wassertonnen, Step-Over-Bags, unfassbar dreckige Trikots und sogar ein (Spielerinnen, dankt es dem Matsch!) nicht benutzer Blockschlitten kamen zum Vorschein. Kisten, Tüten, Becher, Tape, Leinwände, Beamer, Kühlboxen, Probehelme, Werkzeug und Ersatzteile…
was haben wir nicht alles angeschleppt; das Auto sah aus, als ziehe ein gesamter Haushalt um. Jetzt ist alles wieder gut verstaut, die Waschmaschinen laufen auf Hochtouren und wir bereiten uns geistig bereits auf das nächste Camp im Juni in Strausberg (bei Berlin) vor. Von dort geht es dann direkt zum Flughafen Berlin-Schönefeld und zur WM nach Stockholm.

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